Natürlich kann man darüber streiten was eigentlich wirklich demokratisch ist oder nicht. Ich hab jetzt mal nur auf der Basis gearbeitet, das sie sich selbst als Demokratie bezeichnet. Wie das in der Praxis aussieht ist immer eine andere Frage, wie man ja heute in Russland sieht.
Auf dieser Grundlage ist das schon halbwegs richtig was ich gesagt habe, denke ich mal. Ok, für die Kriege zu zählen braucht man vieleicht ein paar Hände mehr. Trotzdem kein Vergleich zu den Monarchien vorher.
Sicher, die USA haben einiges verbockt, und auch die Franzosen darf man nicht vergessen (zB. auch im 1. Weltkrieg). Bei England wirds dann schon schwammig mit der Demokratie - eigentlich sollen die Monarchen sich ja aus der Realpolitik raushalten. Aber unter Victoria und vorher bin ich nicht so sicher ob das zutraf.
Auch im deutschen Kaiserreich gab es ein Parlament - das schön abgenickt hat was der Kaiser wollte. Ist halt alles relativ.
Aber das Demokratie zum Krieg führt kann man so nicht sagen. Jedenfalls nicht mehr als andere Regierungsformen.
Natürlich wäre es schön, wenn wir was besseres Einführen könnten als das jetzige System. Nur - was soll das sein? Was realistisches, meine ich. Keine Hippie-Fantasien von Komunen wo sich alle prima verstehen. Denn das ist bewiesenermaßen Unsinn. Oder die Vision einer superintelligenten KI, die auf Vernunft basierend entscheidet. Das könnte auch unangenehm werden.
Letztlich läuft es doch auf die am wenigsten schlechte Lösung hinaus, ob uns gefällt oder nicht.
RE: Wenn man kein Demokratie Freund ist, heißt das nicht, das man gleichzeitig ein Demokratie Feind sein muss.