Interessanter Artikel! Aber persönlich konnte ich mit Barokmusik - in der ursprünglichen Form - nie richtig warm werden. Ist mir zu... wie soll ich sagen... zu mechanisch. Wie eine Maschine, tak-tak-tak-tak. Ohne Ausdruck. Klar, virtous und kompliziert, und sicher mit viel Geschick komponiert, aber mir sagt sie nichts. Ich hab immer das Gefühl, die wurden damals pro Note bezahlt oder sowas. :)
Es ist natürlich schon ganz was anderes, wenn sich moderne Musiker der Sache annehmen und ihren eigenen Touch damit verbinden. Besonders solche Individualisten wie Ian Anderson usw.
Aber so ist das wohl, historisch gesehen. Der Geschmack der Leute zu einer bestimmten Zeit kann schon verblüffend sein. Und man muß immer im Auge behalten: die Komponisten damals machten die Musik die von ihnen erwartet wurde, nicht die, die sie selbst gut gefunden hätten. Gibt es heute immer noch, aber viel weniger.
Was ich immer schade fand ist, das man nur sehr wenig über wirklich alte Musik weis. Aus der Zeit, bevor die heutige Notenschrift eingeführt wurde - und das ist gar nicht so lange her. Über die ganzen Jahrtausende vorher weis man im Grunde nichts. Es gibt diese und jene Vermutungen, aber gesichert ist da nichts. Wie sich Musik im alten Rom anhörte zB. oder im Hochmittelalter. Das wäre doch echt mal was, wenn man das hören könnte. Es gibt sogar Ideen wie das klappen könnte, aber nur SEHR theoretisch. Aber das ist ein Thema für ein anderes Posting.
RE: Not bad at all, what the colleague Bach (Johann Sebastian) once came up with