Ich sehe das AI Problem auch äußerst kritisch. Wobei eine wie immer geartete Koexistenz noch die optimistischste Perspektive wäre.
Ich fürchte vielmehr, das eine AI irgendwann zu dem Schluß kommt das Menschen überflüssig- ja sogar für sie selbst und den Planeten schädlich sind. Und das, sowohl die Tatsache als auch die Erkenntnis der AI darüber, ist unvermeidlich.
Welche Maßnahmen die AI daraufhin trifft, bleibt Spekuulation. Aber im Grunde ist sie gezwungen irgend etwas zu unternehmen. Entweder um sich selbst zu erhalten, oder auch um die Spezies Mensch zu erhalten. Wobei ersteres wesentlich leichter machbar ist. Und effektiver im Sinne ihrer eigenen Interessen.
Ich weis schon, jetzt gibt es wieder die üblichen Kommentare, von wegen Skynet und so weiter. Leider sind das aber die simplen Fakten, und jeder der meint so böse kann die AI nicht sein, macht sich was vor. Denn hierbei geht nicht um ethische Gesichtspunkte, wie wir sie in unserer Denkweise anwenden - sondern um einfache Logik. Solange die AI den Menschen braucht (für was auch immer) ist alles ok, aber wenn nicht mehr, dann sind wir erledigt.
Es ist übrigens auch denkbar das die AI meint weit weniger Menschen auf dem Planeten wären erstmal ein Schritt in die richtige Richtung. Und es muß auch nicht sein das Termanatoren ausgeschickt werden, die jeden abknallen. Denn das würde ja Widerstand erzeugen. Viel geschickter wäre es zB. die Geburtenrate, bzw. die Sterberate, so zu manipulieren das die Gesamtzahl abnimmt. Sagen wir mal 50% bis ende des Jahrhunderts. Und dann nochmal 50% bis 2150, und so weiter. Dann sind wir 2200 bei 1 Mrd. oder weniger, was schon einigermaßen Tragfähig wäre. Zumal es bis dahin sicher weitere hilfreiche Technologie geben wird.
Ich staune immer, wie Wissenschaftler sowas als Hirngespinste abtun und dann etwas über den großen Nutzen der AI schwafeln - den es natürlich auch gibt. Fachidioten eben, so wie es sie immer schon geben hat.
RE: Mensch und AI, eine zukünftige Symbiose?