Nichtwähler sind asoziale Querdenker, Systemverweigerer und Nonkonformisten, die niemandem (in den Parteien) etwas nützen. Zudem sind sie meist nicht belehrbar. Deshalb redet man am besten so wenig wie möglich über sie und ihre Beweggründe, denn das könnte ja den normalen Bürger verunsichern.
Aber zum Glück sind sie ja unwichtig. Zum Betrieb des politischen Systems braucht man sie nicht, da hat man vorgesorgt. Sogar wenn nur noch die Politiker selbst wählen würden, ist das Ergebnis repräsentativ. Zeigt also den Wählerwille und Regierungsauftrag. Eine Wahlplicht würde also nur für unnötige Verwirrung sorgen. Ex-Bundeskanzler (und Ex-Person) Kohl hat es ja mal deutlich gesagt: der normale Bürger ist zu blöd um bei politischen Entscheidungen mitreden zu dürfen.
RE: Wundert es langsam keinen, das wir Nichtwähler völlig ignoriert werden in den Medien und der allgemeinen politischen Präsenz?