Ist ja immer noch ganz funky, das Stück, noch nicht im "nervig" Bereich. Ohne den Aussetzer wäre es ein ganz normales Funk-Jazz Stück, gut gemacht aber unauffällig. So aber denkt man darüber nach.
Es gibt halt ein paar Sachen in der Musik die man am besten nicht anrührt, oder wenn doch nur wenn man genau weis was man tut. Eins davon ist so eine Verzögerung einbauen. Oder ein Tempowechsel.
Wir hatten ja letztens mal die Diskussion hier, was in der Musik geht und was nicht, im Bezug auf moderne Klassik. Im Gegensatz zu anderen Kunstformen, wie Malerei, Bildhauerei oder Schriftstellerei, kann man in der Musik nicht einfach irgendwas machen. Da gibt es ganz feste Regeln, die auf Mathematik beruhen. Wenn man die ignoriert hört es sich einfach ätzend an. Das mag sich jemand schön labern, aber in Wirklichkeit ist es nur nervig.
RE: Jazz Matinee – Beat-Funktion