Es lag wohl daran, das vor der Landwirtschaft die Produktivität einfach zu gering war, als das ein Teil des Klans nur faul rumsitzen kann und sich durchfüttern läßt.
Aber auch wenn alle arbeiten müssen heißt das nicht, das alle gleichberechtigt sind. Das kann man gut bei in Gruppen lebenden Primaten sehen. Zwar müssen alle zusehen das sie was zu essen finden, trotzdem gibt es eine Rangordnung, die nur mit viel Gezanke verändert werden kann. Besonders auch dann, wenn es um Fortpflanzung geht.
Natürlich wurde auch die Spiritualität ausgenutzt um Führungsansprüche zu begründen oder abzusichern. Das ist ja auch heute noch so.
Aber um wieder zum Thema zu kommen, ich sehe nicht viel evolutionären Vorteil in diesem Vorgang. Eher noch einen Nachteil. Denn ursprünglich wurde der Rang in der Gruppe durch körperliche Stärke bestimmt, was dem Überlebensvorteil des genetisch Stärkeren entspricht. Wenn sich jedoch schwache Individuen durch Tricksereien den Rang ergaunern, kann das zum genauen Gegenteil führen.
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4y
RE: Gedanken zur Simulationshypothese