Eins meiner Lieblingsthemen! :)
Es ist zwar richtig das es für uns keinen Unterschied macht, wenn wir eigentlich garnicht wirklich - also körperlich nach unserem Verständnis - existieren würden. Aber irgendwie deprimierend ist der Gedanke schon, findest Du nicht? Unser ganzes Gesülze über den Sinn des Lebens, alles was unsere großen Philosophen erdacht haben, wäre dann Makulatur. Und schlimmer noch, es wäre nicht einmal das echt, sondern auch Teil der Programmierung.
Was man jedoch feststellen muß ist, das unsere ach so hochentwickelten Schöpfer offenbar über ein Gemüt wie ein Fleischerhund verfügen. Denn sie fügen uns bedenkenlos die schlimmsten Qualen zu. Es spielt dabei keine Rolle das auch diese nur simuliert sind - denn für uns sind sie ja real.
Ein Aspekt vermisse ich etwas in Deinem Post: die dem Menschen eigene Obsession das es einen "Schöpfer" (in welcher Form auch immer) geben muß, der alles gemacht hat. Das ist schon ein ziehmlicher Wink mit dem Zaunpfahl, findest Du nicht? Zumal das offenbar schon von Anfang an so war. Ein versteckter Hinweis der Programmierer vieleicht? Sowas ähnliches gibt es ja auch in manchen Computer Spielen.
Aber, wie Du schon sagst, wir werden es nie wirklich herausfinden - es sei denn, auch das wäre eine Option die in der Simulation so programmiert ist. Und was passiert, wenn wir es herausgefunden haben? Ist dann das Spiel zuende? Oder geht es wieder von Vorne los? Wir werden es nicht erfahren.
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4y
RE: Gedanken zur Simulationshypothese