Die Inflation ist eigentlich der falsche Befriff für das Problem. Inflation heißt "Aufblähung", also das aufblähen der Geldmenge in diesem Fall. Dies geschieht natürlich auch, im großen Umfang, durch die EZB ebenso wie durch die Fed in den USA und anderen Zentralbanken weltweit.
Womit wir es aber wirklich zu tun haben, als "Normalverbraucher", ist der Kaufkraftverfall der Währung. Wie es ja in der Grafik steht - wobei ich aber bezweifel das die korrekt ist. Denn 2000 wurde ja der Euro eingeführt, wobei es schlagartig zu deutlichen Preissteigerungen kam. Natürlich nicht wenn man die offiziellen Statistiken liest, aber für jeden normalen Menschen war es offensichtlich. Bei 2000 müßte also ein deutlicher Absacker zu sehen sein.
Die amtlichen Statistiken sind seit Jahrzehnten kompletter Bullshit. Da werden dann Preissteigerungen bei Lebensmitteln mit Preissenkungen bei Flachbildschirmen verrechnet, um zu beweisen das die Preise stabil sind. Man muß also nur ein paar TVs jeden Monat kaufen, dann hat man schon die gestiegenen Lebenshaltungskosten wieder reingeholt.
Wirklich vergleichen kann man die Preise wohl nur, wenn man tatsächlich notwendige Produkte über die Zeit verfolgt. Und Sachen wie Mieten, Strom, Steuern, Sozialversicherungen usw. Das ist aber nicht so einfach und zumindest eine Menge Arbeit.
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5y
RE: Kaufkraft im Keller: Ein fürchterlich vorübergehendes Phänomen