Da ist viel Wahres dran, womit ich aber nicht einverstanden bin ist die Aussage, das das früher anders oder sogar besser war. Wobei die Definition von "früher" natürlich schwierig ist. Aber sagen wir mal, seit der Zeit wo allerhand schriftlich festgehalten wurde.
Wahre Wissenschaft hats schon immer nicht leicht gehabt. Nur zu oft geht es mehr um den Erhalt von persönlichem Profit, Positionen, aber auch einfach die Schmach widerlegt zu werden. Das zieht sich durch die gesamte Geschichte. Als Beispiele kann man Galileo nennen, oder Darwin, Einstein oder Wegener - alle wurden erst als Spinner (oder Schlimmeres) bezeichnet. Solange bis die Fakten so unübersehbar waren, das niemand noch ernsthaft widersprechen konne. Außer der katholischen Kirche, bei der spielen auch Fakten keine Rolle.
Ein prima Beispiel in heutiger Zeit ist Zahi A. Hawass, Ägyptologe und lange Jahre Chef der ägyptischen Altertumsverwaltung. Er ist der Ansicht, das nur er ganau weis was die letzten 6000 Jahre in Ägypten passiert ist, und jeder der was neues herausfindet ist ein Idiot und gehört eingesperrt - und das hat er sogar bei ein paar Leuten durchgesetzt, weil er die richtigen Beziehungen in der Politik hat.
Alles in allem: Business as usual, wie schon seit Jahrhunderten.
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RE: Das Dilemma heutiger Wissenschaft