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6y
Der von Dir so genannte Wohlfahrtsstaat, d.h. die Absicherung der elementaren Bedürfnisse, dient eigentlich zur Erhaltung des politischen Systems. Ohne die soziale Absicherung gibt es keine Rechtfertigung warum wir überhaupt eine Führungskaste brauchen und finanzieren sollten.
Dann bleibt als Alternative nur ein Zustand der Anarchie (das Mad Max Szenario) oder ein Terror-Regime wie zu Zeiten der Feudalherrschaft. Jeder muß Steuern bezahlen, der Staat tut garnichts für die Bürger und wer damit nicht einverstanden ist, wird am nächsten Baum aufgehängt. Das aber führt früher oder später in eine Revolution.
Es geht also nicht um Nächstenliebe oder sowas, sondern um die Erhaltung des sozialen Friedens und damit des Gesellschaftssystems.
RE: Der Wohlfahrtsstaat, ein Akt der Nächstenliebe?