Die großartigen Hellenen haben es endlich geschafft und sind den Eurorettungsfallschirm los. Zehn Jahre war das Land unter der Kontrolle des IWF und der EZB. Beide Institutionen sind sehr wichtig für unser Wohlbefinden, denn beide Institutionen streben nach Wohlstand für alle. Der Internationale Währungsfonds hilft armen Ländern in der Not wieder auf die Beine zu kommen, so gesehen ist der Währungsfonds ein Altruist, ein Gutmensch, ein Philanthrop, ein Lebensretter, der armen Ländern hilft und wieder Hoffnung gibt und die Europäische Zentralbank erschafft immerwährend fleißig Geld aus dem Nichts und schenkt es den armen Ländern in der Europäischen Union, damit alle schön reich, fett und glücklich werden. Also man sieht schön, der IWF und die EZB sind Schutzengel.
Man musste auf die damalige Bankenkrise reagieren. Viele Banken verloren das Geld der Reichen und standen vor dem Kollaps, vor dem Ruin. Wenn so etwas passiert, darf die Welt nicht tatenlos zuschauen, denn wenn es um das Geld der Reichsten geht, ist das Volk immer zur Stelle, weil es helfen will, aus Mitleid. Damals wurden ganz tolle Hilfspakete für das Land Griechenland geschnürt, um den hoch verschuldeten Geldpatient wieder gesund zu machen und damit er wieder selbstständig weiterleben kann. So musste damals der Steuerzahler für die Schulden der Banken eintreten und haftete dafür. Durch diese Bürgschaft eines ganzen Landes entstanden natürlich sehr hohe Schulden dem Land, dem Steuerzahler und hohe Zinsen die es zu bedienen gab.
Zehn Jahre dauerte der steinige Weg der Schuldentilgung und man sagt, noch weitere 30 Jahre dauert es, bis der ganze damals angehäufte Schuldenberg abbezahlt ist. Um einem Land wieder die Kontrolle zurückzugeben, wurde viel getan. Eine der wichtigsten Errungenschaften der letzten zehn Jahre war mit Sicherheit, die maßlose Privatisierungswelle, von Volksvermögen zu Privatvermögen. Eine Umschichtung, die sich sehen lassen kann. Man machte große und großartige Privatisierungen, um ein bisschen Geld in die leeren Staatskassen zu spülen. Eine der wichtigsten Privatisierungen umfasste die Häfen und Flughäfen des Landes. Sie wurden ins Ausland verkauft. Keine schlechte Sache sagt Dr. Kristian Stuhl, der beste Banker der Welt. Wer seine Schiffshäfen und Flughäfen ans Ausland verkauft und privatisiert, gibt somit die Kontrolle über sein Land auf, überhaupt dann, wenn die meiste Wirtschaftsleistung aus Export und Import besteht.
die Griechenlandgeschichte war und ist eine hervorragende Erfolgsgeschichte für die EU, den IWF und die neuen Besitzer des Landes. Als bester Banker der Welt und Mitbegründer von Gott hat Dr. Kristian Stuhl natürlich auch seinen Beitrag geleistet und dem Land ein wenig unter die Arme gegriffen. So hat der beste Banker der Welt den wunderschönen Flughafendeal mitgestaltet und herrlich viel Geld verdient. Jetzt fliegen sie wieder. Die Hellenen, fröhlich und munter, mit der Dr. Kristian Stuhl Bio-Fair-Trade Airline hoch in den Himmel und rund um die Welt und so rettet auch Dr. Kristian Stuhl ein wenig seine Griechen vor dem Untergang. Amen!