In einer anderen Folge machten Leute Rechen und Harken, komplett aus Holz, ohne einen Nagel oder sonstwas.
Solch einen Rechen habe ich öfter benutzt.^^ Allgemein, fällt mir einiges ein, das sehr Alt gewesen sein muss, das wir benutzt haben in Haus und Hof. So lange ist das alles ja garnicht her, wenn man mal unsere Geschichte anschaut, ist das, als hätten wir Gestern verlernt, wie man Dinge mit Liebe und Hirn baut, damit sie was Herhalten.
Unvorstellbar heute.
Auf jeden Fall! Leider. Aber vielleicht geht es nach dem Werteverfall ja wieder aufwärts, ich denke, da sind wir schon auf dem Weg dahin. Man merkt wie die Bedürfnisse der Menschen wieder grundlegendere Züge annehmen. Ich mag net so Recht daran glauben, das alles nur Schlechter geworden ist durch die Industrialisierung und Kapitalisierung der Welt. Ich meine, hätte man mal jemanden von damals gefragt, ob er sich denn Arbeit von der Maschine abnehmen lassen würde, wenn er keine Nachteile dadurch hat, dann hätten bestimmt viele auch gesagt, das es in Ordnung ist, denkst Du nicht auch?
Vielleicht haben wir halt das Los des Übergangs, zwischen diesen Welten zu machen. Ich komme mir selbst auf jeden Fall so vor, weil ich eben das Glück hatte noch vieles aus der alten Welt kennen lernen zu dürfen und auch zu schätzen, was das Neue mit sich gebracht hat.
Ich meine, wer mag sich heute noch kaputt arbeiten, wenn man es auch Leichter haben kann? Das wäre ein bisschen Unlogisch, wenn ich mir mal draußen im Wald die Tiere ansehe.
Vielleicht bekommen wir eine Art Mischmasch hin? Ich wäre dafür auf jeden Fall und finde es entsprechend auch Schön das wir uns heute auf eine andere Art der Arbeit konzentrieren können. Weil das was wir hier machen, ist auch nicht Ohne, hätte ich mal behauptet. :-)
RE: Der interessierte Kunde /// Oder: Wie man einen Markt durch reine Anwesenheit verändert