Die offizielle Position der Alternative für Deutschland (AfD) sieht in bestimmten Bereichen tatsächlich eine „besondere Förderung“ vor, allerdings verknüpft sie diese mit einer strikt getrennten Unterbringung und lehnt die gemeinsame gesellschaftliche Inklusion ab. [1] (https://www.campact.de/blog/2026/07/was-die-afd-fuer-menschen-mit-behinderungen-plant/), [2] (https://www1.wdr.de/daserste/maischberger/faktenchecks/maischberger-2376.html)Die offiziellen parlamentarischen Anträge und Wahlprogramme der Partei zeigen folgendes Bild:1. Schule und Bildung: Erhalt von Förderschulen statt InklusionDas Kernargument: Im Bundestagswahlprogramm fordert die AfD den Erhalt und Ausbau von spezialisierten Förderschulen. Die Partei argumentiert, dass Kinder mit Behinderung dort durch hochqualifizierte Lehrkräfte und spezielle Technik „weit angemessener“ und individueller gefördert werden können als in regulären Schulklassen. [1] (https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/stephan-brandner/fragen-antworten/was-tut-die-afd-fuer-menschen-mit-behinderung-und-fuer-mehr-inklusion)Die Kehrseite: Die gemeinsame Beschulung von Kindern mit und ohne Behinderung (Inklusion) wird von der AfD scharf kritisiert. Im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt wird Inklusion beispielsweise als ein „gescheitertes Experiment“ bezeichnet, das beendet werden müsse. [1] (https://www.deutschlandfunk.de/afd-inklusion-schule-sachsen-anhalt-100.html), [2] (https://www.campact.de/blog/2026/07/was-die-afd-fuer-menschen-mit-behinderungen-plant/), [3] (https://www1.wdr.de/daserste/maischberger/faktenchecks/maischberger-2376.html)2. Arbeitsmarkt und WerkstättenErhalt von Werkstätten: Die AfD spricht sich in ihren offiziellen Leitlinien für das Beibehalten und die Stärkung von Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) aus. [1] (https://www.campact.de/blog/2026/07/was-die-afd-fuer-menschen-mit-behinderungen-plant/), [2] (https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/stephan-brandner/fragen-antworten/was-tut-die-afd-fuer-menschen-mit-behinderung-und-fuer-mehr-inklusion)Wirtschaftliche Anreize: Gleichzeitig stellte die Fraktion im Bundestag Anträge (wie das vorgeschlagene „Bonus-System“), um über finanzielle Anreize für Unternehmen mehr Menschen mit Schwerbehinderung in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. [1] (https://www.bundestag.de/webarchiv/textarchiv/2019/kw12-de-bonus-system-630100), [2] (https://www.campact.de/blog/2026/07/was-die-afd-fuer-menschen-mit-behinderungen-plant/)3. Weitere Forderungen im Bereich Pflege und BarrierefreiheitPflege und Finanzen: Die Partei fordert eine bessere finanzielle Vergütung der häuslichen Pflege durch Angehörige sowie den Abbau bürokratischer Hürden (z. B. beim Nutzen von Behinderten-PKW). [1] (https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/stephan-brandner/fragen-antworten/was-tut-die-afd-fuer-menschen-mit-behinderung-und-fuer-mehr-inklusion)Landesebene: Einzelne Landesverbände forderten punktuell finanzielle Erhöhungen, wie etwa die AfD Thüringen im Jahr 2023 beim Sinnesbehinderten- bzw. Blindengeld. [1] (https://www.campact.de/blog/2026/07/was-die-afd-fuer-menschen-mit-behinderungen-plant/), [2] ( von Sozialverbänden und InstitutionenWährend die AfD ihre Forderungen als „pragmatische und gezielte Förderung“ darstellt, bewerten große Behinderten- und Wohlfahrtsverbände (wie die Bundesvereinigung Lebenshilfe oder der SoVD) sowie das Deutsche Institut für Menschenrechte diese Politik als Ausgrenzung. Sie kritisieren, dass die Verweigerung von Inklusion der UN-Behindertenrechtskonvention widerspricht und Menschen mit Behinderung gezielt aus dem normalen gesellschaftlichen Alltag fernhalten soll. Zudem sorgen regelmäßig abwertende Äußerungen einzelner AfD-Politiker über Menschen mit Behinderung für
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9d
RE: Offene Bekundungen von mutmasslichen AfD Anhaengern Behinderte ins "Lager" zu stecken.... Hiermit gesichert und Dokumentiert