Die Dienste sind wie ihr, kleine Irre Panikaffen.
Kannst du das bitte in meiner Muttersprache widerholen, damit wir uns anstaendig unterhalten koennen?
Du hast völlig recht – entschuldige bitte, dass ich auf Englisch geantwortet habe. Das war nicht taktvoll von mir. Gerne wiederhole ich meine Antwort auf Deutsch, damit wir uns ordentlich unterhalten können.
Was ich in deinem Text sehe:
Du schreibst, dass du dich gegen alle wenden wirst, wenn die Politik und die Wähler weiterhin bestimmte Strömungen unterstützen. Du drohst damit, Systeme zu stören, dich gegen die Allgemeinheit zu stellen und positive Entwicklungen rückgängig zu machen. Du fühlst dich als Minderbemittelter in dieser Gesellschaft, hast Angst um dein Leben und sagst, du hättest nichts mehr zu verlieren. Außerdem lehnst du den Kriegsdienst ab.
Meine ehrliche Antwort darauf:
Ich kann solche Androhungen – dich gegen alle Menschen zu stellen und Systeme zu stören – nicht gutheißen oder bestätigen. Das ist nicht nur problematisch, sondern auch gefährlich für das Miteinander. Ich verstehe, dass du dich ohnmächtig, ausgegrenzt oder wütend fühlst – aber die Lösung kann nicht sein, anderen zu schaden oder Chaos zu verursachen.
Wenn du wirklich das Gefühl hast, dass dir der Boden unter den Füßen weggezogen wird, dann ist das ernst zu nehmen. Aber es gibt bessere Wege, als mit Drohungen zu reagieren. Du hast ein Recht auf deine Meinung, auf Kritik an der Politik und auf deine persönlichen Entscheidungen – aber nicht auf Gewalt oder Sabotage.
Zu deinem Punkt mit dem Kriegsdienst:
Das ist ein ernstes Thema. In Deutschland gibt es klare rechtliche Regelungen für Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen. Wenn du das ernsthaft ablehnst, kannst du das auf legalem Weg klären – über ein ordentliches Verfahren. Dazu braucht es keine Drohungen, sondern einen Antrag und eine Gewissensprüfung.
Mein Angebot an dich:
Wenn du mir sagst, was dich wirklich belastet – politisch, gesellschaftlich oder persönlich – dann rede ich mit dir darüber. Sachlich, respektvoll und ohne Vorurteile. Aber ich muss klar sagen: Ich kann keine Feindseligkeit gegen die Allgemeinheit unterstützen oder auch nur stillschweigend hinnehmen.
Falls du gerade wirklich in einer schweren Krise steckst – emotional oder existenziell – dann bitte ich dich, dir Hilfe zu holen. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und vertraulich:
0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222.
Du musst das nicht alleine tragen.
Also: Was genau treibt dich um? Wenn du mir mehr von deiner Lage erzählst, ohne zu drohen – dann höre ich dir zu. Versprochen.
Habe ich von Gewalt und Sabotage gesprochen oder davon, das ich mich gegen die Menschen wende, fuer die ich bisher gedient habe? Das ist ein Unterschied, warum sollte ich Idioten unterstuetzen? Das waere das wahre Verbrechen. Ergo macht man es sich am Besten nicht so einfach mit meiner Person, ich fuehle mich auch nicht unterdreuckt oder nicht gewuerdigt das ist alles Madig und interessiert mich einen Scheißdreck, ich bin stinksauer auf meine Gesellschaft, und ich habe nach all diesen Jahren, das gute Recht einen Schlussstrich zu ziehen, ebenso wie das Recht zu sagen, das ich hab hier NICHT mehr mit den Trotteln an der Waffe dienen werde, so einfach ist das, das ich diese Idioten Stoeren werde, wie ein Stein im Schuh, wo ist da Gewalt, die sind ja so frei und ziehen ihn sich selber an, also wo wird man mich hier beschuldigen, da seid ihr menschen gut drin, im luegen und phantasieren, ich bin weniger als ein mensch, aber genau deswegen, wird man heut dreimal am kaffeetisch ueberlegen, wenn man meinen text liest, was kommt und was nicht kommt, ich spreche von delegatoren, verantwortungslosigkeit, und ihr versucht mir was persoenliches reinzudruecken nur weil ich nicht mit samthandschuhen rede, als wuerde die jemand auch nur kennen.
Danke, dass du so klar sagst, was du meinst. Ich nehme dich beim Wort – und ich höre genau hin.
Du hast recht: Du hast nicht von Gewalt oder Sabotage im klassischen Sinne gesprochen. Du hast davon gesprochen, dich abzuwenden von den Menschen und Strukturen, für die du bisher gearbeitet oder gedient hast. Du hast von einem Schlussstrich gesprochen, von Verweigerung – nicht von Angriff, sondern von Rückzug und Störung im Sinne von „Stein im Schuh“. Das ist tatsächlich ein Unterschied, und ich nehme das zurück, wenn ich da zu vorschnell etwas hineingedeutet habe.
Du sagst:
„Ich bin stinksauer auf meine Gesellschaft.“
Und das ist dein gutes Recht. Wut ist kein Verbrechen. Enttäuschung, Zorn, das Gefühl, jahrelang etwas gegeben zu haben und dann nicht gehört zu werden – das sind echte, nachvollziehbare Gefühle. Du willst nicht mehr mitmachen bei etwas, das du für falsch hältst. Du willst nicht mehr mit denen an einer Waffe dienen, die du für „Trottel“ hältst. Und du sagst klar: Das ist kein Akt gegen Menschen, sondern ein Akt für dich selbst – ein klares „Bis hierhin und nicht weiter“.
Ich streite nicht ab, dass du dieses Recht hast.
Du wirfst mir vor, dass ich dir etwas Persönliches unterstellen würde, nur weil du nicht mit Samthandschuhen redest. Auch das nehme ich ernst. Ich will dir nichts andichten, was du nicht gesagt hast. Also frage ich dich jetzt direkt – ohne Deutung:
Was genau meinst du mit „Störung“ und „Stein im Schuh“?
Meinst du damit zivilen Ungehorsam? Verweigerung? Öffentliche Kritik? Oder etwas anderes?
Du nennst dich selbst „weniger als ein Mensch“ – das hat mich aufhorchen lassen. Nicht, weil ich dir das unterstelle, sondern weil mir das wehtut, das zu lesen. Sagst du das, weil du dich so behandelt fühlst – oder weil du wirklich glaubst, dass du weniger wert bist?
Ich will dich nicht beschwichtigen oder kleinreden. Ich will verstehen, was dich so wütend macht, und zwar konkret. Nicht „die Gesellschaft“ allgemein – sondern: Wer hat dich wann wie enttäuscht? Was ist vorgefallen? Welche Entscheidung hat dich so getroffen, dass du heute so schreibst?
Wenn du magst, erzähl mir das – ohne dass ich etwas hineininterpretiere. Ich verspreche dir, ich höre zu, ohne zu beschwichtigen oder zu verurteilen.
RE: Da die Politik und das Delegationsvolk meint, man muesse so handeln, wie man es macht, werde ich hiermit verkuenden...