Hey Isabella,
ach weist du:
Was Hänschen nicht lernt, weis Hans nimmer mehr. :-)
Ich sehe in der "Naivität" zu sagen was man denkt, auch(nicht nur) den positiven Effekt, das weniger Todgeschwiegen wird. :-) Denn sind wir ehrlich. Die Konsequenzen sind oft eher weniger tragisch durchzustehen, als sie es wären, täte man schweigen.
Für mich stand durch diesen Satz nichts weiter als meine dauerhafte Freiheit auf dem Spiel. Da ich aber sowieso in einer Art "Gefängnis" lebe in unserer Gesellschaft, hat mich das auch nicht weiter gestört. Verstörend war vielmehr die Reaktion der beteiligten Personen an sich, für mich.
Denn es hat mir deutlich gezeigt, wie verblendet obrigkeitshörig Menschen sind und gleichzeitig, das ich nicht alleine so denke und andere sehr weit fortgeschritten in ihrem Weltbild stehen. Nein. Da stehe ich dann doch lieber für das "Risiko" weiter zu sagen, was ich denke, so gut ich kann. :-)
Free-Speech. Neusprech Englisch Bla, fällt mir ein, als gängiges "Stichwort".
Der Mann, der mich beurteilen sollte, war am Ende der Mann, der mich "gerettet" hat, in dieser äußerst schweren Phase. Ab da ging es für mich nur noch aufwährst und das inzwischen seit einigen Jahren. Also muss ich froh sein, so zu sein und ich glaube, ich könnte gar nicht anders. :-) Einzig die "Impulsivität", hat sich etwas gelegt. Soll Uwe Junge und andere, wie auch ich, weiter so "offen" sein. Je mehr wir sind, desto Schwerer dürfte es sein, unsere Stimme ungehört zu lassen.
Ich kann in wesentlich unernsteren Bereichen bei jungen Menschen ähnliche Entwicklungen, in der Masse feststellen. Ich glaube, das wird also noch viel weiter ausarten. Wenn es allerdings so endet, wie die unwissende Friday-for-Future Bewegung, ist es natürlich nicht gerade gut.
Der Kampf wütet weiter und je mehr Menschen wir dazu bewegen, sich ihre eigene Meinung zu bilden, statt zu glauben, was einem gerade vorgesetzt wird und sich gut genug anhört, desto schwerer wird es, dieses System beizubehalten.
Unsere Gesellschaft muss sich entwickeln. Gerade in den letzten Tagen ist mir das persönlich noch einmal sehr deutlich geworden. Dieser Sprung den wir machen müssten ist Rießíg, nahezu Unmöglich, bei realistischer Betrachtung.
Aber wie es schon früher hieß, die Hoffnung stirbt zuletzt. :-)
Liebe Grüße und ruhige Tage
Sascha
RE: Bär und Drache: keine gute Konstellation