Ein Begriff, der vor allem den älteren Generationen noch etwas sagen dürfte und doch vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten von der Bildfläche verschwunden zu sein scheint. Warum genau, kann ich nicht seriös definieren. Dennoch versuche ich hiermit, ihn aus diversen Gründen wieder aufleben zu lassen und sein Verschwinden im allgemeinen Sprachgebrauch zu erklären.
Es mag vielleicht, vor allem an den Zeiten von Internet und Vernetzung selbst liegen, dass sich dieser höchst aussagekräftiger Begriff in den unweiten von Informationen und Interaktionen nicht mehr durchsetzt. Mir kommt es persönlich so vor, als hätte ich ihn früher alle paar Tage gehört. Sowohl in den Fernsehmedien, als auch im volkstümlichen Sprachgebrauch.
Gerade heute, scheint es mit Meinungen, wie der über Verschwörungstheorien ein Unding geworden zu sein, den allgemeinen Fokus auf eben jene 10.000 ganz Oben zu lenken. Wie könnte man auch glauben, dass es noch vor einer Generation zu heute verglichen, völlig gegensätzliche Ansichten gab? Scheint es doch bei dieser Betrachtung, als wäre der Mensch zu damaligen Zeiten fast schon dumm und ungebildet gewesen.
Es macht den Eindruck, als wäre es heute so, dass man ohne das Internet und dem intelligenten Telefon, damals in der modernen Steinzeit von Unwissenheit gelebt hätte. Nach meinem Bild, ist das absolute Gegenteil der Fall. Auch wenn man für Informationen vielleicht noch ein Buch in die Hand nehmen müsste, so heißt es deswegen nicht automatisch, dass die Qualität dieser Informationen eine Schlechtere war.
Vor allem hat man das Kind womöglich öfter und direkter beim Namen genannt.
Die oberen Zehntausend wären heute nicht mehr als solche zu bezeichnen. In den Köpfen der Menschheit existiert offensichtlich das alteinhergebrachte Denken von einem Pyramiden System mit unterschiedlichen sozialen Schichten nicht mehr.
Hierzulande schon gar nicht, wenn man den kontinuierlichen Verfall der tragenden und verbindenden Mittelschicht beobachtet. Direkt könnte man den Verfall von wichtigen, weil auch für den kleinen Mann verständlichen Worten und Umschreibungen an der Rechtschreibprüfung seines
"Smart"phones oder dem Computer, bei aufrufen diverser monopolistischen Suchmaschinen selbst überprüfen und erforschen.
Denn diese winzigen Auffälligkeiten sind es, welche mir immer wieder begegnen und mich zum schreiben eben solcher Texte bewegen. Dabei ist zu beachten, dass vieles so unterschwellig und subtil zu geschehen scheint, dass es im Alltag oft untergeht und nur wenigen diese Entwicklungen nahe gehen und sie diese Erfahrungen zusätzlich nicht offen mit ihrer Umgebung teilen.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand, solange die geteilten Informationen angenehm und dem "eigenem" denken entsprechen, ist der normale Mensch offen dafür. Schubst man ihn aber in den Kaninchenbau, wird er sich dieser erwehren und den Überbringer ignorieren, bis hin zu diffamieren. Man wird es gut an meinem Geschriebenem erkennen können, wenn die Zeit dafür reif ist.
Ich sage man sollte sich des heute für uns Alten vermehrt erinnern und die Wahrheit im Kern der Aussagen versuchen zu erkennen. Denn sonst wachen wir eines Tages in einer Welt auf, die immer weiter von den obersten Strukturen wie ein Fahrzeug gesteuert wird, um fragwürdige Ziele zu erreichen.
Dabei darf man nie vergessen, das die Informationen welche wir erhalten können, immer nur ein winziges Bruchstück des Großen und Ganzen sein werden. Unnahbar und unlösbar scheint das Bild der Welt zu sein, versammelt man genug Puzzleteile und Geduld wird man es erkennen können und sich in einem Spiel wiederfinden, welches man nicht mitzuspielen pflegen möchte.
Die Dame, der König, vom Läufer, bis hin zum Bauern, wir alle kennen die Figuren in diesem Spiel, aber die wenigsten fragen sich:
Wer spielt dieses Spiel eigentlich?
Wie Oben, so Unten.
Salve
Alucian
Sascha Rene Pürner