Eine Gruppe von begabten Analysten, die sich mit Kryptowährungen auskennen, haben angefangen zu evaluieren wie viele und wohin ETH Transaktionen abgewickelt werden. Was sie herausfanden war leicht überraschend. Laut den Analysten werden bis zu 65 Prozent aller ETH Transaktionen anhand von temporären Adressen generiert. Genauer gesagt kommen Gelder zu diesen Adressen und, meistens innerhalb einer Stunde, verlassen sie die Adresse wieder wobei diese Adressen danach nie wieder benutzt werden.
Diese Entdeckung auf dem "cyberFund" Blog ist ein Hinweis auf einen ‚Ethereum Mixer‘, der Gelder zu temporären Adressen schiebt, sie zwischen den Adressen herum tauscht um sie dann zu eher permanenten Adressen auf verschiedenen Börsen verlagert. Die folgende Grafik zeigt diesen Prozess etwas übersichtlicher:
Das Problem mit diesen Transaktionen ist, dass sie einen gewaltigen Teil von allen Ethereum Transaktionen einnehmen und zeigen, dass Gelder schnell von Ort zu Ort bewegt werden während die Gründe dafür nicht ersichtlich zu sein scheinen. Die Analyse zeigt, dass einer der folgenden Optionen über den Mixer wahr sein müssen: Kontrollen ausweichen Welcher dieser Optionen als der wahre Grund für diese Aktivitäten ist bleibt weiterhin unklar. Wenn aber so ein großes Volumen an Transaktionen von einem Mechanismus ausgeführt werden, dann kann das Wachstum des Ethereum-Markts und der eigentliche Sinn des Nutzens in Frage gestellt werden.
Dieser Artikel erschien auf Cointelegraph und wurde von mir auf deutsch übersetzt.