Whisky – der Trank, der auch Engel berücksichtigt.

Zu denen ich mich gerne zähle.

Whisky oder Whiskey – spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, am Gaumen angelangt.

In einer Welt, in der geschriebene Buchstaben noch immer die größte Informationsquelle darstellen, diesen folgend das Internet oder das Einsammeln von Wissen, direkt aus erster Hand von Freunden, deren Leidenschaft und Arbeit das Destillat ist, welches als Whisky bezeichnet wird.
Es hat viele Jahre gedauert, bis er zu meinem, was Trinkbares mit Alkohol betrifft, Lieblingsgetränk wurde. Man bekommt (vorsichtig damit umgehend) keinen Kater und die Geschmacksvielfalt ist unbeschreiblich.
Wenn Menschen über Whisky sprechen, denken sie sofort an Schottland, Filme aus dem Wilden Westen und Cowboys, die oft Whisky zu ihrem besten Freund gemacht haben. Oder an Detektive, ins Leben gerufen von Raymond Chandler, wie etwa Philipp Marlow.

In Irland und Schottland, wo die Bedingungen in der Natur die Entstehung von gutem Wein verhindern, lernten sie Whisky durch eine Destillation herzustellen. Früher wurde die Herstellung von Mönchen durchgeführt und das Resultat hauptsächlich als Medizin verwendet. Äußerlich als ein Antibiotikum und innerlich als Anästhetikum.

Der beliebteste in der ganzen Familie, ist der schottische Whisky, der am Geschmack von Torf und Rauch zu erkennen ist. Er sollte nicht unverdünnt genossen werden, da sich die Aromastoffe des Destillats durch Zugabe von reinem Wasser besser entfalten können. Außerdem wird dadurch das Kippen (wie bei einem Korn) verhindert. Nur bitte auf die Zugabe von Eiswürfeln verzichten, da der Whisky sein Aroma nur bei Raumtemperatur freigibt. Irischer Whisky unterscheidet sich von seinem schottischen Kollegen wegen seines recht milden Geschmacks. Der fehlende Rauch wird dort durch das Zugeben von Aromen der Schwarzen Johannisbeere ersetzt.

Whisky Flavour Blog: Alles über Whiskey-Destillerien In Schottland

Ein echter Whisky-Liebhaber wird der Theorie, dass Whisky gleich Whisky ist, ganz gleich wo er gebrannt wurde, mit sehr viel Skepsis gegenübertreten. Frei nach dem Motto, aus Getreide, Wasser und Hefe, könne man ihn in jedem x-beliebigen Land herstellen.
Seien wir doch mal ehrlich, in den grünen Hügeln von Schottland, wo die kalten Quellen entspringen, Torfmoore vorhanden sind, die milde, salzige Brise vom Meer, der Morgennebel der Highlands – nur in dieser Umgebung kann wahrlich köstlicher Whisky entstehen.

Das Altern des Whiskys ist ein essenzieller Teil des Prozesses, um ein reiches und luxuriöses Aroma, eine tolle Farbe, die notwendige Bitterkeit und das Geschmacksvolumen zu erreichen.
Bespoken Spirits Mitbegründer, Stu Aaron, behauptet, dass dieses jahrhundertealte Modell veraltet ist und der gleiche Effekt mit seiner Technologie ebenfalls erzielt werden kann.
Mit der überarbeiteten Produktionsweise eliminieren sie die Verluste des sogenannten Engelsanteils, als was man den Verlust bezeichnet, der nach jahrelangem Stehen in Fässern verdunstet. Etwa zwanzig Prozent der Gesamtmenge geht dadurch letztlich verloren. Während die Brennereien dies als romantisch und als notwendiges Tribut darstellen, geht es in der Praxis um verlorene Ware und damit ein Kapitalverlust.
Jede Innovation hat sowohl positive wie negative Seiten und nur die Zeit wird zeigen, welche Qualität sich letztlich durchsetzt.


Die 6 schottischen Whisky-Regionen | Schnapsblatt

Nun zu dem Kapitel, das auch mit einem verschmitzten Schmunzeln genossen werden darf.

Dass eine kleine Menge Whisky gut für die Gesundheit gilt, behaupten Wissenschaftler schon seit Langem. Manche halten ihn sogar für eine der gesündesten Formen von alkoholischen Getränken. Er enthält Antioxidantien, die das Gedächtnis verbessern (behaupten Wissenschaftler!). Kein Stress und keine Sorgen mehr. Wenn er in Maßen genossen wird, erhöht er die Durchblutung, sodass man vollkommen entspannt, aufgrund des Eau de Vie (wie er auch ehrfürchtig der fremdsprachigen Abstammung, trotz schottischer Abstammung, genannt wird), dem Konsument ein dauerhaftes Lächeln auf dem Gesicht klebt.
Whisky verhindert, dass Cholesterin sich im Herzkreislaufsystem gruppiert. Allergien und Erkältungen hassen Whisky, so wie Whisky diese elenden Erkältungen und Allergien hasst. Dies behaupten zumindest die Wissenschaftler, die hoffentlich hinter meinem Rücken keinen lukrativen Vertrag mit Whiskeybrennereien unterschrieben haben. Antioxidantien im Whisky helfen zudem freie Radikale, das heißt bestimmte Verbindungen im Körper (nicht verwechsel mit politischen oder ähnlichen Radikalen) zu bekämpfen.

The 12 Best Whiskey Glasses of 2022, Reviewed | Robb Report – Robb Report

Da fällt mir noch etwas ein. Wahre Liebhaber, die mit Trieb zum Horten, besitzen und sammeln ganze Kollektionen von Flaschen. Getrunken werden sie möglichst nicht. Man klebt schließlich auch keine Blaue Mauritius auf seine Postkarte.

Wen ihr Gefallen an dem Thema gefunden habt oder Interesse geweckt wurde, dann kann ich euch das Buch Peat Smoke and Spirit und den Film Angles’ Share.

Meiner subjektiven Meinung untergeordnet finde, ich folgende Whiskys besonders empfehlenswert.
Wer das süßliche Aroma liebt, sollte den Bushmills Malt. Ein sehr milder Whisky für Einsteiger mit einer cremigen Nuance. Wer blendet Whisky bevorzugt, dem rate ich zu den irischen Sorten Jameson und Tullarmore Dew und selbstverständlich dem schottischen Chevas Regal .
Außerdem auf der Liste stehen der Johnny Walker „Blue Label“ und der Macallan Amber.

So bleibt mir nur noch CHEERS zu sagen und mich, bis zum nächsten Mal, von euch zu verabschieden.

Maiglocke

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