Wanderung um das Wasserkaftwerk in Trollhätten.

Moin moin,

ach wieder mal war ich lange still, ehrlich gesagt ist auch nicht wirklich viel passiert.
Camper ist quasi etwas in der Winterpause, zeitlich und wetterbedingt. Ich war auch kaum online einfach wegen der Arbeit und ähm joa bin nebenbei 30 Geworden und die Feier war zwar Online, aber Dungens and Dragons geht auch online ganz gut, kann sein das ich da vielleicht auch etwas zu tief ins Glas geschaut hatte.
Na ja wie dem auch sei ich habe es geschafft wieder ein paar Bilder durchzugehen.

 

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Nachdem wir in Schweden an einen See gecampt, einen Autofriedhof besucht und die Ruinen vom Brahehus erkundet hatten, ging die Reise weiter nach Trollhätten. Der Plan war dort ein Wasserkraftwerk zu besichtigen, allerdings hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum Zeitpunkt der Reise waren alle Museen in Schweden geschlossen, gut haben wir dann vor Ort auch rausgefunden.

Jetzt hätte man sich drüber ärgern können, da wir gern noch paar andere Museen uns angesehen hätten, oder man macht einfach das beste draus. So haben wir uns dann entschlossen das Gelände von außen zu erkunden und einen Wanderweg um das Wasserkraftwerk zu folgen.

So sind wir dann erstmal in Richtung der modernen Kraftwerksanlage gewandert, um die Brücke dort zu nutzen, die uns auf die andere Seite vom Fluss zum Wanderweg führt. Von der modernen Anlage sieht man wirklich so gut wie nichts. Spannend fand ich dort die Schotten für den Beipass, was da wohl an Wasser durchjagt, wenn die öffnen. Sonst hat da nur ein Angler sein Glück bei einem der Auslässen von den Turbinen versucht.

 

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Als wir oben auf der Brücke angekommen sind, mussten wir aber noch mal einen kleinen Umweg machen da wir dort eine Kirche gesehen hatten, die dort an der oberen Wasserzone stand und einfach Sau cool aussah. Nach dem Bild gings aber weiter zum Wanderweg.

 

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Der Wanderweg führte uns dann eine ganze weile Bergauf, aber nach der längeren Autofahrt dort hin tat uns die Bewegung ganz gut und als wir oben ankamen wurden wir mit einem tollen Ausblick über den Fluss belohnt. Hätte das Museum nicht zu gehabt wären wir den Wanderweg wahrscheinlich nicht gelaufen… für das Museum komm ich noch mal wieder aber für den Wanderweg wäre ich das nicht, weil ich nicht geahnt hätte das es sich lohnt. Vielleicht ist es ein Zufall vielleicht Schicksal aber so kann aus was blöden was Gutes werden, wenn man nur das beste draus macht und sich nicht die Laune vermiesen lässt.

 

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Weiter entlang des Wanderwegs kam dann auch das in Sicht weswegen wir eigentlich da waren, das alte Wasserkraftwerk. Von der Bauart erinnert es schon etwas an das Wasserkraftwerk, was ich in Norwegen gesehen hatte. Irgendwie finde ich die alten Bauwerke deutlich interessanter als die Neueren aus Beton und Glas Kästen.

 

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In der Ferne entdeckten wir dann noch ein Gebilde was an eine halbe Brücke erinnert. Wir überlegten aber kamen einfach nicht darauf was das darstellen soll. Weiter den Wanderweg entlang kamen dann an eine Hängebrücke für Fußgänger wo wir wieder den Fluss überquerten und näher an die halbe Brücke ran kamen und langsam auch zurück zum Auto.

 

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Beim alten Wasserkraftwerk angekommen hat sich dann schon das Rätsel um die halbe Brücke geklärt. Es ist keine halbe Brücke, sondern eine ganze Kranbrücke. Der Sinn von dem ganzen ist es schwere Sachen zwischen den unteren und oberen Teil des Kraftwerks Transponieren zu können. Dazu ist unterhalb des Krans ein Schienensystem mit mini Drehbühnen anstatt von Gleisbögen um Platz zu sparen.

 

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Das war es auch schon von dem kleinen Ausflug. Wir sind dann zurück zum Auto um noch ein paar Km zu fahren Richtung Norden zu unseren nächsten ziel.

 

MfG EiTja

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