Projekt Campervan: Raus aus der Winterpause

Moin moin,

endlich hab ich es mal geschafft die Bilder vom Camper durchzugehen und ein Update dazuzuschreiben, wie der Stand der Dinge ist bei dem Projekt Campervan. Ich schiebe ja schon etwas länger vor mir her.
Vorweg, ja ich bin langsam dabei, war mir aber von Anfang an klar, der weg ist allerdings auch etwas das Ziel es entspannt mich an dem Camper zu basteln. Ok ausgenommen der Dachluken sind undicht, dann stresst es ganz schön.

 

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Also was habe ich so getrieben? Natürlich hab ich weiter isoliert die hinteren Türen und die Schiebetür. Soll man gar nicht denken die haben ganz schön viele scharfen kannten an den man sich die Hände zerschrammen kann und es dauert eine ganze Weile überall die Isolierung hinzubekommen.

 

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Es gibt zwar Stellen in den Türen wo man einfach nicht ran kommt, das ist halt so. Ich hab es versucht so gut es geht und auch die Anstoßstellen zu überkleben damit ich eine geschlossene Isolierfläche habe.

 

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Nun brauchte ich erst mal eine andere Arbeit als Isolieren, also hab ich für die Befestigung der Möbel und Verkleidung im Camper schon mal die Nietmuttern verteilt. Die kleinen Nietmuttern mit M5 und M6 Gewinde gingen recht einfach, aber die M8 wurden dann doch schon etwas sportlich. Nach insgesamt über 200 Nietmuttern hatte ich wirklich Muskelkater am nächsten Tag. Meine Güte bin ich unsportlich.

 

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Langsam kann ich das Wort Isolierung nimmer höheren, aber die meisten stellen sind gemacht, auch wenn noch weiße Flächen gibt, diese werden später gemacht. Warum ich das noch nicht gemacht habe ist aus dem einfachen Grund das ich so leichter die Holzlatten etc. abmessen kann.
Beim Dach hab ich dann auch schon mal die Latten zum Festschrauben der Deckenverkleidung gemacht. Ausgemessen, Abgelenkt, Löcher vorgebohrt dann die Holme isoliert mit 8 mm Armaflex und dann die Bretter festgeschraubt. Die beiden Kopfseiten kommen etwas später da ich mir da noch unsicher bin wie genau ich das machen will.

 

 

Draußen wurde es langsam kälter der und der Winter kam, da hab ich noch ein Tag mit besserem Wetter genutzt, um die Platte für die Elektrik zurecht zu sägen. Die Rundung des Radkastens war etwas schwer hinzubekommen, ich habe es dann mit einer Schablone aus Pappe gemacht.

 

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Über die kalte Zeit habe ich dann die ganze Elektrik bestellt, mittlerweile waren die Akkus auch schon gekommen, die ich auf der Messe bestellt hatte. Das hatte etwas gedauert, weil ich eine echt miese Handschrift habe und na ja mein Fail. Die Akkus hab ich dann erst mal mit dem Ladegerät auf eine Lagerspannung gebracht und damit gleichzeitig Testen können, ob das Ladegerät funktioniert.

 

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Während des Winters ist dann wirklich nicht viel passiert. Ich habe die Bestelle Elektrik auf der Platte angeordnet und überlegt wie ich das ganze aufteile. Es hat eine ganze Weile gedauert bis ich mit der Anordnung zufrieden war und das ganze angezeichnet habe.

 

 

Ein Tag wo es zwar kalt war, aber das Wetter recht trocken, habe ich dann die Löcher für die Kabel in die Platte gebohrt und die Kanten mit einer Oberfräse abgerundet. Eine kleine Klappe um später Kabel nach ziehen zu können , habe ich auch noch eingebaut. Die Platte sollte gefilzt werden und ich war am Überlegen, ob ich das draußen oder drinnen machen soll. Entschieden habe ich mich dann für draußen, auch wenn es für den Kleber vielleicht etwas kalt war. Gute Entscheidung drinnen hätte ich mir definitiv den Teppich eingesaut, mit dem Sprühkleber
Die Platte hab ich dann mit dem Filz bespannt und die Löcher reingeschnitten, nach kurzen antrocknen habe ich sie dann nach drinnen ins Warme ganz gebracht und ganz trocknen lassen. Meine Sorge ob der Kleber vielleicht nicht anzieht, war unbegründet, am nächsten Tag war schon klar das Zeug hält Bombe.

 

 

Die Platte habe ich erstmal eine Weile trocknen lassen, da ich arbeitstechnisch viel um die Ohren hatte. Immer mal wieder zwischen durch habe ich dann ein paar Minuten dran gebastelt und die einzelnen Bauteile festgeschraubt sowie Kabel angeschlossen, die auf der Platte bleiben, bis ich so meine Stromverteilung irgendwann fertig montiert und vor verdrahtet hatte.

 

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Natürlich sah nun die eine Seite gut aus die Rückseite allerdings nicht so. Die Rückseite ist vom Aussehen zwar egal, aber mit paar Kabelbindern war schnell etwas Ordnung hereingebracht.

 

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Das war der Winter, endlich! Nun wird es langsam wärmer und wir kommen in der Gegenwart langsam zurück, juhu! Nun habe ich erst mal was gemacht was ich schon länger erledigen wollte, den Boden.
Erste Baustelle, die ich dort hatte, waren die Kanten zwischen Bodenplatte und Fahrzeug, da diese nun etwas höher liegt, wegen der Isolierung darunter. Für die Kanten habe ich dann dünne Holzlatten gesägt und eingebaut, damit ich da schon mal einen sauberen Abschluss hatte.

 

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Nach den Kanten war der Bodenbelag endlich dran, der schon ewig im weg rumsteht. Ich habe noch nie einen PVC-Bodenbelag verlegt, okay ich habe auch noch nie ein Camper ausgebaut. Etwas mühevoll habe ich dann das PVC grob ausgelegt und die Kanten grob zugeschnitten, ehe ich sie genau zugeschnitten habe.
Danach war es relativ einfach die Hälfte vom Boden umklappen doppelseitiges Klebeband drunter und wieder sauber hinlegen, dann auf der anderen Seite wiederholen. Zum Schluss noch Alu-Kantenprofile an den Türen damit man dort einen sauberen Abschluss hat, die anderen Kanten werden nachher nicht mehr sichtbar sein.

 

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Das war auch schon das kleine Update wie die aktuelle Lage ist. Mal sehen wie ich nun vorankomme hoffentlich bekommen wir einen schönen Sommer.

 

MfG EiTja

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