"Ich darf das, weil ich Süß bin."

Hat sie gesagt, als ich mich durch unliebsames wecken ihrerseits Schlaftrunken in der Zwischenwelt gefangen, dazu genötigt sah, meine Grenze gegen unerwartete Eindringlinge zu "verteidigen". Wenn schon nicht die des Schlafens, dann doch die meines Kloganges nach dem unfreiwilligem Erwachen bitte.

Nicht einmal das Androhen körperlicher Gewalt hat gefruchtet, einfach so, wird man Liebevoll, aber Bestimmt zur Seite geschoben, um das Abort zu erreichen. "Ich muss jetzt", sagt sie, während ich meine Hose zuschnürend am Kopfschütteln aus dem Bad humple.

"Kannst froh sein, dass ich so Offen bin, junge Frau", in halb mürrischem Ton gesagt. Offen hier gemeint, eben noch befindlich in der Zwischenwelt, weder Wach, noch Schlafend. Immer noch nicht klar werdend, was mir hier gerade passieren muss, weil offensichtlich nicht ausgesucht, strebe ich nach einem Wundergesöff gegen geistige Verwirrtheit gen Küche. Dabei muss mich an(zwischem?!JA ZWISCHEM^^!) einem jungen Mann und seinem Fahrrad vorbeischieben, schon eine Fahne im Gesicht? Sein Glück, das er grad Feierabend hat.

"Halt dei Frau zam, sonst schebber ich ihr eine" kommt von mir rüber gebrabbeld. Mich wundernd, warum irgendwas im meinem Kopf klopft und sagt, da stimmt was nicht mit der Vermutung seiner Frau. Kaum auf dem Wasserkocherknopf gedrückt und auf der Suche nach dem großem Boddich wieder zurück in die eigene Stube, begegnet es mir wieder, das Weib.

Diesmal, mit ihren Fingerchen auf meine Brust stupsend irgendwas erzählend... "Ich bin ja noch nicht mal Wach", ist das Einzige, was ich aus mir raus bekomme, um den Angriff als inzwischen angenehm, wenn auch Verrückt zu werten.

Mal guggen, ob ich ihr nächstes mal wieder Nackt und Schutzlos ausgeliefert bin, wenn wir uns begegnen.

Salve
Sascha

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