Wieso sollte die Anerkennung für den öffentlich (wo auch immer) zugänglichen Inhalt sich in diskreter Zurückhaltung üben?
Die Frage ist völlig berechtigt. Ich selbst bin der Meinung, ein Autor sollte seine eigenen Texte verwenden (und gegebenenfalls geldwerte Vorteile aus ihnen ziehen) können, wie es ihm beliebt. Ist ein Artikel so richtig gut, spricht m. E. nichts dagegen, ihn auch fleißig zu verbreiten, um die in ihm enthaltenen Gedanken, Ideen und Informationen möglichst vielen Lesern zugänglich zu machen.
Auf HIVE gibt es jedoch eine Art 'Polizei', die darauf achtet, dass "recycelte", übersetzte oder auf 'Konkurrenzplattformen' bereits publizierte Texte nicht vergütet werden.
Ich halte ja allein schon die Schnellebigkeit des 'HIVE-Geschäfts' (nur maximal sieben Tage lang kann gevotet werden, wobei es in den ersten 24 Stunden lohnenswerter ist als danach) für nicht (text)qualitätsfördernd: Es ist von einem profitabilitätsorientierten Standpunkt betrachtet sinnvoller, oft kurze, oberflächliche Texte zu posten als seltener etwas aufwändigere 'Werke'.
Überdies führen dann noch die 'Autovotes' dazu, dass immer weniger Posts überhaupt gelesen werden.
RE: Gedicht: Beweislastumkehr (Originalpost erschien auf STEEM am 06. Dezember 2021)