Obwohl ich, seit ich den Produktkey von XP verbummelt hatte, auf Linux setze, braucht es für manche Anwendungen einen Windowsrechner.
Bis zum Upgrade auf Win10 hatte ein ich ein Atomboard für solche Anwendungen. Beim Upgrade auf Win10 selbst fuhr er runter und stellte sich tot. Kein Zugang zum BIOS mehr, keine Reaktion, nur die Startgrafik des Boards selbst. Sollte mir zu denken geben, aber ich brauchte Windows für ein Streamingprogramm unbedingt. Etwas neues musste her.
Mein erster Versuch mit einem Window Tablet und angeschlossenem Monitor und Tastatur war wenig alltagstauglich, das Netzteil war offensichtlich nicht dafür gemacht, einen Dauerbetrieb zu gewährleisten. Ein stärkeres Netzteil wollte ich nicht anschließen, weil ich die Befürchtung hatte, die Chips im Tablet zu braten. Also weg mit dem Teil, als Tablet selbst war es unpraktisch, aber der Käufer hat sich sicherlich gefreut.
Bei Kickstarter lief zu der Zeit eine Kampagne des Latte Panda, ein chinesischer Einplatinenrechner, auf dem Windows 10 in der Vollversion laufen sollte.
Gekauft in der Version mit 4GB Ram und 64GB emmc und gehofft, dass der Zolles das Paket durchlässt. Anfang Juni kam das Paket ohne Zollforderung, gut so.
Auspacken, anschließen, läuft, wird zu heiß, taktet runter, Basteln ist angesagt. Nach Ankleben von Kühlkörpern und Anschrauben eines Lüfters läuft er nun ca 8 Wochen im Dauerbetrieb ohne jegliche Beanstandung flüssig selbst bei Spielen und Videoschnitten.
Fazit
Der Latte Panda ist zwar kein Kaffee, aber trotzdem eine feine Sache.