SELBSTANZEIGE VORBEREITUNG SCHWARZFAHREN /// UPDATE GESTELLT 18:00 per Email

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Absender:
Sascha René Pürner
Wiltbergstraße 99C
13125 Berlin-Buch

10.04.1987 // Geb. in Nürnberg Theresienkrankenhaus

An:
Polizeiwache A14 Pankow Berlin

25.06.2026

Betreff: Selbstanzeige wegen des Verdachts der Erschleichung von Leistungen (§ 265a StGB) in einer unverschuldeten existenziellen Notlage sowie Sachverhaltsschilderung bezüglich verweigerter Fürsorgeleistungen, in Bezug auf die Anzeige am 24.06.2026 VGNr.: 260424-1200-460287

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit zeige ich mich selbst wegen des Verdachts der Erschleichung von Leistungen gemäß § 265a StGB an.

Ich habe in den vergangenen Monaten, unter anderem im Zeitraum Mai bis Juni 2026, zwei mal die öffentlichen Verkehrsmittel der BVG/S-Bahn Berlin ohne einen gültigen Fahrausweis genutzt, um zwingend erforderliche Termine bei meinem zugewiesenen Träger, der Beta gGmbH (Storkower Straße), wahrzunehmen.

Zu dieser Handlung sah ich mich aufgrund einer unverschuldeten, akuten und existenziellen Notlage gezwungen. Die Fahrten erfolgten im Zustand des rechtfertigenden Notstandes bzw. der Pflichtenkollision, was ich wie folgt begründe und belege:

  1. Akute existenzielle Mittellosigkeit und Behördenversagen
    Seit über einem halben Jahr befinde ich mich in Berlin in einem schwebenden Verfahren zur Abwendung von Obdachlosigkeit (§ 574 BGB Härtefall). Aufgrund behördlicher Verzögerungen wurde mir über Monate hinweg die reguläre Existenzsicherung und die Übernahme von Ausweiskosten verweigert. Mein monatliches Budget war und ist faktisch bei null, sodass mir die finanziellen Mittel für den Erwerb von Einzelfahrscheinen (8,00 Euro pro Pflichttermin beim Träger) schlichtweg nicht zur Verfügung standen.

  2. Nachweisbare Nötigung zur Wahrnehmung von Terminen durch den Träger
    Mein zuständiger Coach der Beta gGmbH, Herr Rumor-Hill, forderte mich trotz wiederholter und schriftlicher Kenntnis über meine absolute Mittellosigkeit und den Umstand, dass ich kein Geld für Fahrkarten besitze, fortlaufend dazu auf, persönlich zu Terminen zu erscheinen. Ich erzählte ihm auch von meiner Schwarzfahrt.

  3. Vorsätzliche Vorenthaltung von zustehenden Hilfsmitteln
    Aus dem aktuellen E-Mail-Verlauf der letzten Tage geht zweifelsfrei hervor, dass der Träger und mein Coach die monatelange Fahrt ohne Ticket billigend in Kauf genommen haben. Erst nach massivem schriftlichen Druck meinerseits räumte Herr de Rumor-Hill schriftlich ein, dass der Träger sehr wohl über offizielle Mittel verfügt hätte, um meine Fahrkosten zu übernehmen. Diese Information und Unterstützung wurden mir über Monate wissentlich vorenthalten, wodurch meine strafbare Notlage künstlich aufrechterhalten wurde.

Ich besitze eine lückenlose Sammlung der Fahrkarten aus Zeiten, in denen ich unter Aufbringung meiner letzten verbliebenen Mittel Tickets erworben habe. Dies belegt meinen generellen Willen zur Rechtstreue.

Ich bitte um die Einleitung der entsprechenden Ermittlungen, ausdrücklich auch im Hinblick auf eine mögliche strafrechtliche Relevanz (Verletzung der Fürsorge- und Aufklärungspflichten) seitens des verantwortlichen Trägers Beta gGmbH in Anbetracht der genannten Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung gegen Jobcenter und den Träger.

Anlagen zur Sachverhaltsschilderung:

Kopie des amtsärztlichen Gutachtens kann entsprechend auch ihrer Stelle uebergeben werden.

Chronologische rechtlich wirksame Aufstellung meiner Eigenbemühungen sind auf der Hive Blockchain unter meinem Avatarnamen "alucian" unter folgender Adresse zu finden.

@alucian/posts

Mit freundlichen Grüßen

Sascha René Pürner